Macht CBD Öl high? CBD und THC verständlich erklärt
- UNSER KRAUT Media

- 19. Apr. 2024
- 8 Min. Lesezeit
„Ja, aber da werde ich doch berauscht.“
Diesen Satz hören wir bei UNSER KRAUT sehr oft. Und er zeigt, wie hartnäckig sich ein Missverständnis bis heute hält: Viele Menschen verbinden Hanf automatisch mit Marihuana, einem Rauschzustand und dem Gefühl, „high“ zu werden.
Das ist verständlich – schließlich stammen sowohl CBD als auch THC aus der Hanfpflanze. Trotzdem handelt es sich um zwei unterschiedliche Cannabinoide mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Die wichtigste Antwort gleich vorweg:
CBD verursacht keinen THC-typischen Rausch. Es macht nicht high und verändert die Wahrnehmung nicht wie berauschendes Cannabis.
Entscheidend ist allerdings, welches Produkt Du kaufst. Herkunft, tatsächlicher THC-Gehalt, Schadstoffkontrollen und chargenbezogene Laboranalysen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Inhaltsverzeichnis
Warum wird CBD mit einem Rausch verbunden?
Hanf wurde über viele Jahrzehnte fast ausschließlich mit Marihuana, Drogenkonsum und Rauschzuständen in Verbindung gebracht.
Dass Hanf zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt gehört und zahlreiche Sorten nur sehr geringe Mengen THC enthalten, ist vielen Menschen noch immer nicht bewusst.
Zusätzlich sehen CBD-Produkte häufig ähnlich aus wie andere Cannabisprodukte. Hanfblätter, Blütenabbildungen und Begriffe wie Cannabisextrakt sorgen schnell für Verunsicherung.
Doch ein Hanfblatt auf der Verpackung sagt noch nichts darüber aus, ob ein Produkt berauschend ist.
Entscheidend sind:
die verwendete Hanfsorte,
die enthaltenen Cannabinoide,
der tatsächliche THC-Gehalt,
die Herstellung,
die Dosierung,
die Qualität und Reinheit des Produktes.

CBD und THC: Was ist der Unterschied?
CBD und THC sind natürliche Inhaltsstoffe der Hanfpflanze. Beide gehören zur Gruppe der Cannabinoide, unterscheiden sich jedoch wesentlich voneinander.
THC ist für den Cannabisrausch verantwortlich
THC ist die Abkürzung für Tetrahydrocannabinol. Es ist der wichtigste berauschende Bestandteil von Cannabis.
In entsprechend hoher Konzentration kann THC unter anderem:
die Wahrnehmung verändern,
das Zeitgefühl beeinflussen,
die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen,
die Reaktionsfähigkeit vermindern,
einen Rauschzustand auslösen.
Das ist der Effekt, der umgangssprachlich als „high sein“ bezeichnet wird.
CBD löst keinen Rausch aus
CBD steht für Cannabidiol. Es ist ebenfalls ein natürlicher Bestandteil der Hanfpflanze, besitzt jedoch nicht die für THC typische berauschende Wirkung.
Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, kurz AGES, stellt klar, dass CBD nicht psychoaktiv ist und keine Rauschzustände auslöst.
Vereinfacht gesagt:
THC kann berauschen – CBD nicht.
Kann CBD high oder benebelt machen?
CBD verursacht keinen klassischen Cannabisrausch. Es verändert die Wahrnehmung nicht wie THC und erzeugt nicht das typische Gefühl des „High-Seins“.
Trotzdem ist CBD kein vollkommen neutraler Pflanzenstoff. Menschen können individuell unterschiedlich darauf reagieren. Je nach Produkt, Menge und persönlicher Empfindlichkeit kann beispielsweise Müdigkeit auftreten.
Müdigkeit oder ein Gefühl der Ruhe sind jedoch nicht mit einem THC-bedingten Rauschzustand gleichzusetzen.
Wer Medikamente einnimmt, schwanger ist, stillt oder gesundheitliche Beschwerden hat, sollte vor der Verwendung vorsorglich mit einem Arzt sprechen. CBD kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten haben.
Ist CBD psychoaktiv?
Der Begriff „psychoaktiv“ wird unterschiedlich verwendet.
Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man damit meistens eine berauschende oder bewusstseinsverändernde Wirkung. In diesem Sinn gilt CBD als nicht psychoaktiv und nicht berauschend.
Wissenschaftlich kann der Begriff weiter gefasst werden und auch Stoffe einschließen, die Vorgänge im Nervensystem beeinflussen, ohne einen Rausch auszulösen.
Für Kunden ist deshalb die folgende Aussage verständlicher und eindeutiger:
CBD macht nicht high und verursacht keinen THC-typischen Rausch.
Wie viel THC darf Nutzhanf in Österreich enthalten?
Hier ist eine genaue Formulierung besonders wichtig.
In Österreich sind bestimmte Nutzhanfsorten und daraus hergestellte Produkte von den suchtmittelrechtlichen Bestimmungen ausgenommen, wenn ihr THC-Gehalt 0,3 % nicht übersteigt und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Dazu gehört unter anderem, dass es sich um zugelassene Nutzhanfsorten handelt und daraus nicht leicht oder wirtschaftlich rentabel Suchtgift in einer zum Missbrauch geeigneten Konzentration oder Menge gewonnen werden kann. Die Suchtgiftverordnung nennt die Grenze von höchstens 0,3 % THC ausdrücklich.
Auch die AGES weist darauf hin, dass der Anbau der betreffenden Nutzhanfsorten nicht unter das Suchtmittelgesetz fällt, sofern deren THC-Gehalt 0,3 % nicht übersteigt.
Warum der THC-Gehalt streng kontrolliert werden muss
Eine Prozentangabe auf dem Etikett allein ist noch kein Qualitätsnachweis.
Ob ein Produkt tatsächlich weniger als 0,2 oder höchstens 0,3 % THC enthält, lässt sich weder am Geruch noch am Geschmack oder an der Farbe des Öls erkennen.
Dafür ist eine fachgerechte Laboranalyse erforderlich.
Bei hochwertigen CBD-Produkten sollte jede Produktionscharge geprüft werden. Dabei wird kontrolliert:
wie viel CBD tatsächlich enthalten ist,
wie hoch der THC-Gehalt ist,
welche weiteren Cannabinoide nachweisbar sind,
ob die Angaben auf dem Etikett zur Analyse passen.
Macht ein THC-Gehalt unter 0,2 Prozent high?
Bei einem ordnungsgemäß hergestellten und bestimmungsgemäß verwendeten CBD-Produkt mit weniger als 0,2 % THC ist kein typischer Cannabisrausch zu erwarten.
Die enthaltene THC-Menge ist sehr gering und darf nicht mit THC-reichem Cannabis verglichen werden.
Trotzdem sollte man auf hochwertige und korrekt geprüfte Produkte achten. Denn ohne Laboranalyse kann der Kunde nicht sicher erkennen, ob der angegebene THC-Wert tatsächlich eingehalten wird.
Gerade bei Billig-Produkten unklarer Herkunft besteht das Risiko, dass:
der THC-Gehalt höher ist als angegeben,
das Produkt falsch gekennzeichnet wurde,
keine einsehbare Analyse vorhanden ist,
andere Cannabinoide oder synthetische Zusätze enthalten sind,
Verunreinigungen nicht kontrolliert wurden.
CBD ist nicht automatisch hochwertig
Der CBD-Markt ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Heute werden Öle, Kapseln, Kosmetikprodukte und andere Hanfprodukte von zahlreichen Anbietern verkauft.
Eine schöne Verpackung, ein hoher CBD-Prozentsatz sagen jedoch noch wenig über die tatsächliche Qualität aus.
Ein Produkt kann hochwertig aussehen und trotzdem:
einen abweichenden CBD-Gehalt besitzen,
mehr THC als angegeben enthalten,
mit Pestiziden belastet sein,
Schwermetalle enthalten,
Rückstände aus der Extraktion aufweisen,
mikrobiologisch verunreinigt sein,
keine nachvollziehbare Herkunft besitzen,
Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht nur:
„Macht CBD high?“
Sondern auch:
„Ist wirklich das im Produkt enthalten, was auf der Verpackung steht?“

Woran erkennst Du hochwertiges CBD?
1. Eine einsehbare Laboranalyse
von einem unabhängigen, akkreditierten Drittlabor
Bei den CBD-Ölen von UNSER KRAUT kann die Analyse über den QR-Code am Produkt eingesehen werden.
2. Kontrolle von CBD und THC
Eine Analyse sollte nicht nur bestätigen, dass CBD vorhanden ist.
Ebenso wichtig ist die Kontrolle des THC-Gehalts. Nur dadurch lässt sich erkennen, ob die angegebene und gesetzlich relevante Grenze eingehalten wird.
Bei Vollspektrum-Produkten sollten außerdem weitere natürliche Cannabinoide nachvollziehbar ausgewiesen sein.
3. Prüfung auf Pestizide und Schwermetalle
Die Hanfpflanze kann Stoffe aus dem Boden aufnehmen. Das macht sie landwirtschaftlich interessant, bedeutet aber auch, dass die Qualität des Anbaus besonders wichtig ist.
Hochwertige Rohstoffe sollten deshalb auf mögliche Belastungen untersucht werden, beispielsweise auf:
Pestizide,
Schwermetalle,
unerwünschte Rückstände,
mikrobiologische Verunreinigungen.
Die Anbau und folgend die Herstellung der CBD-Öle von UNSER KRAUT werden ständig vom Hersteller geprüft.
4. PAK-Analysen
PAK ist die Abkürzung für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.
Diese unerwünschten Stoffe können unter anderem durch Verbrennungs- oder Trocknungsprozesse entstehen. Eine entsprechende Analyse bietet zusätzliche Sicherheit, dass die festgelegten Grenzwerte eingehalten werden. Nur hochwertige Öle unterliegen dieser Prüfung.
Die CBD-Öle von UNSER KRAUT werden auch auf PAK kontrolliert.
5. Transparente Inhaltsstoffe
Auf der Verpackung sollte klar erkennbar sein:
welche Inhaltsstoffe enthalten sind,
welches Trägeröl verwendet wird,
wie hoch der CBD-Gehalt ist,
ob es sich um ein Vollspektrum- oder anderes Produkt handelt,
welche Menge enthalten ist,
wer für das Produkt verantwortlich ist.
Unklare Zutatenlisten, fehlende Herstellerangaben oder nicht nachvollziehbare Werbeversprechen sind Warnsignale.
6. Keine unseriösen Heilversprechen
CBD darf nicht als Wundermittel für Krankheiten dargestellt werden.
Ein verantwortungsvolles Fachgeschäft informiert über Herkunft, Zusammensetzung, Qualität und Produktunterschiede, ohne Heilung zu versprechen oder medizinische Diagnosen zu stellen.
Ist ein hoher CBD-Prozentsatz automatisch besser?
Nein.
Ein CBD-Öl mit 40 % ist nicht automatisch hochwertiger als ein Öl mit 5 oder 10%. Die Prozentzahl beschreibt in erster Linie die Konzentration.
Für die Qualität sind zusätzlich entscheidend:
die Reinheit des Extrakts,
die Rohstoffqualität,
das verwendete Trägeröl,
die tatsächlichen CBD- und THC-Werte,
die Schadstoffkontrollen,
die Laboranalyse,
die sachgerechte Lagerung.
Ein niedriger konzentriertes, gründlich geprüftes CBD-Öl kann qualitativ deutlich besser sein als ein hoch konzentriertes Billig-Produkt unbekannter Herkunft.
Warum CBD besser im Fachhandel kaufen?
Viele Menschen suchen ihr erstes CBD-Produkt irgendwo im Internet. Dort begegnen ihnen zahlreiche Marken, Prozentangaben und blenden durch oft großmundige, unerlaubte Werbeversprechen.
Für Einsteiger ist kaum erkennbar, welche Unterschiede tatsächlich wichtig sind.
In einem spezialisierten Fachgeschäft kannst Du nachfragen und Dir zeigen lassen:
wodurch sich CBD und THC unterscheiden,
welche Produktarten es gibt,
ob eine Laboranalyse vorhanden ist,
welcher THC-Gehalt ausgewiesen wird,
woher das Produkt stammt,
welche Qualitätskontrollen durchgeführt wurden,
wie sich verschiedene Konzentrationen unterscheiden.
Ein seriöses Fachgeschäft sollte Fragen verständlich beantworten können und offen sagen, wenn eine medizinische Frage mit einem Arzt geklärt werden muss.
Ein gutes Fachgeschäft wie UNSER KRAUT zeichnet sich durch Fachwissen, Transparenz und überprüfbare Qualitätsnachweise aus.
Qualität und Transparenz bei UNSER KRAUT
Bei UNSER KRAUT erleben wir täglich, wie groß die Unsicherheit rund um Hanf und CBD noch immer ist.
Manche Kunden kommen vorsichtig in unser Fachgeschäft und fragen zuerst:
„Aber davon werde ich doch high?“
Unsere Antwort lautet:
CBD verursacht keinen THC-typischen Rausch. Wichtig ist jedoch, ein hochwertiges und streng kontrolliertes Produkt zu wählen.
Deshalb achten wir bei unseren CBD-Ölen unter anderem auf
hochwertige Hanfrohstoffe,
schonende Herstellung,
kontrollierte CBD-Werte,
weniger als 0,2 % THC,
Laboranalysen,
Prüfungen auf Pestizide und Schwermetalle,
PAK-Analysen,
nachvollziehbare Inhaltsstoffe,
transparente Qualitätsnachweise.
Die jeweilige Analyse kann über den QR-Code am Produkt eingesehen werden.
So musst Du Dich nicht allein auf Werbeaussagen verlassen, sondern kannst die wichtigsten Werte selbst nachvollziehen.
Denn Vertrauen entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch transparente und überprüfbare Qualität.
Hanf ist mehr als ein Rauschmittel
Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt.
Über Jahrhunderte wurde er unter anderem genutzt für:
Fasern,
Seile,
Textilien,
Papier,
Samen,
Speiseöl,
Medizinische Tinkturen
Baustoffe,
Kosmetik.
Die Hanfpflanze ausschließlich auf THC und Rausch zu reduzieren, wird ihrer Vielfalt daher nicht gerecht.
Heute wächst das Wissen über Cannabinoide, Terpene und weitere Pflanzenbestandteile. Gleichzeitig bleibt sachliche Aufklärung wichtig.
Denn Nutzhanf, CBD und THC-reiches Cannabis sind nicht dasselbe.
Fazit: CBD macht nicht high – geprüfte Qualität ist entscheidend
CBD und THC stammen zwar aus derselben Pflanzenart, besitzen aber unterschiedliche Eigenschaften.
CBD verursacht keinen THC-typischen Rausch, macht nicht high und verändert die Wahrnehmung nicht wie berauschendes Cannabis.
In Österreich liegt die suchtmittelrechtlich relevante THC-Grenze für zugelassene Nutzhanfsorten und daraus hergestellte Produkte grundsätzlich bei höchstens 0,3 % THC, sofern alle weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Vollspektrum-CBD-Öle von UNSER KRAUT enthalten weniger als 0,2 % THC und bleiben damit bewusst darunter.
Häufige Fragen zu CBD und THC
Wird man von CBD high?
Nein. CBD löst keinen THC-typischen Rausch aus und verändert die Wahrnehmung nicht wie berauschendes Cannabis.
Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?
THC ist der wichtigste berauschende Bestandteil von Cannabis. CBD besitzt diese berauschende Eigenschaft nicht und macht daher nicht high.
Wie viel THC ist in Österreich erlaubt?
Für zugelassene Nutzhanfsorten und daraus hergestellte Produkte gilt suchtmittelrechtlich grundsätzlich eine Grenze von höchstens 0,3 % THC.
Warum enthalten die CBD-Öle von UNSER KRAUT weniger als 0,2 Prozent THC?
Die Vollspektrum-CBD-Öle von UNSER KRAUT bleiben laut Produktspezifikation bewusst unter 0,2 % THC und damit auch unter der österreichischen Grenze von 0,3 %. Der genaue Wert wird chargenbezogen im Labor kontrolliert.
Macht ein CBD-Öl mit weniger als 0,2 Prozent THC high?
Bei ordnungsgemäßer Herstellung und bestimmungsgemäßer Verwendung ist aufgrund des sehr geringen THC-Gehalts kein Cannabisrausch zu erwarten.
Woran erkenne ich hochwertiges CBD Öl?
Achte auf Laboranalysen, transparente Inhaltsstoffe, nachvollziehbare Herkunft, kontrollierte THC-Werte, Schadstoffprüfungen und klare Produktinformationen ohne Heilversprechen.
Ist ein hoher CBD-Prozentsatz automatisch besser?
Nein. Die Prozentzahl beschreibt die Konzentration. Rohstoffqualität, Reinheit, Herstellung und Laborprüfungen sind mindestens ebenso wichtig.
Warum sollte ich CBD im Fachgeschäft kaufen?
Ein spezialisiertes Fachgeschäft wie UNSER KRAUT kann Qualitätsunterschiede erklären, Laboranalysen zeigen und über Herkunft, Zusammensetzung sowie unterschiedliche Konzentrationen informieren.
Rechtlicher und medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt weder eine medizinische noch eine rechtliche Beratung. Die rechtliche Einordnung kann von Produktart, Zusammensetzung, Kennzeichnung, Bewerbung und Verwendungszweck abhängen. CBD-Produkte sind keine Arzneimittel und nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten bestimmt.




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